Ich habe weder eine kaufmänische Ausbildung, oder BWL, VWL studiert, sodass die wirtschaftlichen Beobachtungen persönlicher Natur sind.

 

Aus wirtschaftlicher Sicht muss ein Markt geschaffen werden, der den Umsatz von Medizinprodukten garantiert.

Auch ohne wirtschftliche Kenntnisse kann man Beantworten, dass Gesundheit weniger Umsatz bedeutet als Krankheit.

 

Die Heilungsrate für chronische Erkrankungen ist extrem gering. Universitätsmedizin ist auf Behandlung ausgelegt.

 

Es gibt mehrere Gruppen, die durch den Verkauf vom Arzneimittel Impfstoff verdienen. Das Marketing ist auch getrennt.

 
Natürlich profitert die arzneimittelherstellende Industrie (Merck, GSK, Sanofi-Pasteur, Pfizer), der Staat und niedergelassene Ärzte. 
 
Pharma-Firmen verdienen soviel durch den Verkauf von Impfstoffen:
 
GSK
2017 17% von  30,2 Milliarden Pfund
 
Merck 
2017  17% von 35,39 Milliarden Dollar
 
Sanofi:
2017 14% von 35,055 Milliarden Euro
 
Pfizer:
2017 19% von 31,422 Milliarden Dollar
 
Andere Faktoren sind Monopolisierung, Oligopolisierung, keine Generika, Beweislastumkehr bei Nebenwirkungen, nachhaltiges, einfaches Zielgruppen-Marketing bei Ärzten durch direkte Werbung in Fachzeitschriften, Ärtzteblatt, indirekt durch Sponsoring von ärztlchen Pflicht-Fortbildungen (Anreise, Hotelübernachtungen, Essen, Vortragshonorare, Honorierung zur Durchführung von Studien) und Kongressen.
 
Es wird natürlicherweise häufig kritisiert, aber der deutsche Staat nimmt je Arneimittel 19% Mehrwertsteuer ein. Jede Arzneimittelempfehlung von staatlichen Institutionen und "Experten" an meistens staatlichen Universitäten bedeutet mehr Umsatz.
Relativ gesehen verdient der deutsche Staat durch die Einnahme der Mehrwertsteuer wie Pharma-Firma.
Da Ärzte auch durch Impfen Einkommen generieren und diese Gewinne versteuert werden, hat der Staat noch mehr Einnahmen.
Um keine Umsatzeinbrüche bei Impfstoffen zu riskieren werden sowohl bei staatlichen Institutionen und in den Haupt-Medien Nebenwirkungen bei Impfstoffen und Toxikologie kaum thematisiert.
 
Ist zwar Statistik, aber mit Absolut und Relativ wird auch Produktmarketing betrieben. Z. B. wenn Patienten ein Arzneimittel nehmen und dadurch nur 1 Patient stirbt und in der Kontrollgruppe (Placebo) im Vergleich 2. Der Arzneimittelhersteller kann zurecht sagen sein Medikament reduziert die Todesrate um 50 % (1 / 2) senkt. Zur Einfacheit nehmen wir 10000 Patienten je Gruppe. 1 Patient von 10000 und 2 Patienten von 10000 sind kaum relevant.
 
Wieder ein wunderbarer Confirmation Bias bei mir. Ich bevorzuge die Anzahl der notwendigen Behandlungen (NNT), die durch die Verwendung der absoluten Risiko-Reduktion berechnet wird.
 
Was niedergelassene Ärzte im kranken Kassensystem an Impstoffen verdienen, läßt sich schwer berechnen. Das Einkommen hängt von dem Standort der Praxis (kassenärztliche Vereinigung) und den Krankenkassen ab. Jede Impfung ist mit einer Impfziffer nach dem Einheitlichen Bewertungs-Maßstab (EBM) definiert. Man könnte den Maximal-Betrag der öffentlich empfohlen Impfungen und die jährliche regelmäßige Betreung in einer Kinderarztpraxis berechnen. Ein Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin darf Kinder im System der Krankenkassen von 0 bis 18. Lebensjahr betreuen.
 
Von staatlichen Institutionen werden leider nur relative Daten zur Einschulung regelmässig erfasst.
Die Durchimpfungsraten, Impfquoten oder Vaccine Coverage (VC) spiegeln wunderbar die Absatz/Umsatz-Quoten beim Arzneimittel Impfung wider. Bei Einschulungsuntersuchungen in Deutschland haben ca. 92 % mehrere Arzneimittel "Impfstoff" erhalten und laut Statistischen Bundesamt gab es 5 294 394 Kinder von 0-6 Jahre im Jahr 2017. D. h. im Jahr 2017 haben ca. 4 870 843 Kinder von 0-6 Jahre Arzneimittel "Impfstoff" bekommen.
 
Die Durchimpfungsraten werden auch gerne als Marketing-Zahl genutzt, erzeugt medizinethisch aber zwei Gruppen.
 
Bis zum 6. Lebensjahr (72 LM) empfiehlt die staatliche, am Robert-Koch-Institut ansässige, Ständige Impf-KommIssion (STIKO) folgende Impfungen:

4 x die 6-fach-Impfung (DTPa-IPV-Hib-HepB)
3 x Pneumokokken-Impfung (PK)
2 - 3 x Rotaviren-Impfung (RV)
2 x Masern, Mumps, Röteln, Windpocken (MMR+V)
1 x Meningokokken C - Impfung
1 x 3-fach- Impfung (Tdap)

 

KV 4 x 6-fach

3 x PK

2 - 3 x RV 2 x MMR+V 1 x Meningokokken Gruppe C 1 x 3-fach Gesamt 
Westfalen-Lippe 82,56 € 23,49 € 23,49 € (3x) 23,28 € 7,83 € 10,06 € 170,71 €
Sachsen 73,96 € 19,59 € 22,98 € (3x) 26,10 € 6,53 € 10,88 € 159,94 €

4 870 843 mal 170,71 € für die KV Westfalen-Lippe und 159,94 € für die KV Sachsen macht 831 501 608,53 € für die KV Westfalen-Lippe und 779 042 629,42 € in der KV Sachsen. Es arbeiteten am 31.12. 2017 ca. 5780 laut Bundesärztekammer.

Ein niedergelassener Kinderarzt oder Ärztin in der KV Westfalen-Lippe kann bis zum 6. Lebensjahr ca. 143 858,41 € und in der KV Sachsen 134 782,46 € verdienen. Nach einem Jahr ist man als Facharzt in der sprechenden Medizin kein Umsatz-Millionär, nicht so wie Laborärzte oder Nephologen. Ca. 143 858,41 € geteilt durch 6 Jahre ergibt eine viel logerische Zahl von ca. 23.976,40 €.

 

Es muss bedacht werden, dass dieser Betrag sich auf Geimpfte und Impf-Freie bezieht. Manche Ärzte behandeln nur Patienten, die sich für das Arzneimittel "Impstoff" entscheiden, was ökonomisch vertretbar ist, jedoch medizin-ethisch nicht. Es werden ja auch rauchende und fast-food-konsumierende Personen behandelt, obwohl der entsprechende Arzt persönlich eine Abneigung hat. 

Trotzdem ist es ein extremer finanzieller Intressenkonflikt, der eventuell die schlechte Melderate für das Arzneimittel "Impfstoff" erklärt.

 

Persönliche Interessenkonflikte bei Ärzten und Ärztinnen sind teilweise noch gravierender. Manche ärztliche Kollegen argumentieren fast mit religiösen Glauben sehr positiv für das Arzneimittel "Impfstoff" und behandeln impffreie Personen nicht.

 

Marketing ist beim Arzneimittel "Impfstoff" auf nicht-medizinische Berufe (Erzieher, Tagesmütter) und medizinische Berufe (Ärzte, Pflegekräfte, Hebammen) aufgeteilt. Kostenloses Marketing aus Sicht von pharmazeutischen Unternehmen (pU) betreiben v.a. Pensionierte medizinischer Berufe tlw. sehr intensiv.

Die Regierung betreibt auch sehr gutes Marketing wie "Deutschland sucht den Impfpass!".

Auch pUs müssen Marketing betreiben z.B. Gehälter von Pharmavertretern, Werbung in Fachzeitschriften, Kongresse und Fortbildungen von Ärzten.

Ich bin zwar kein Vorstandsmitglied einer pU, jedoch ist das Marketingpotential für die Poduktlinie "Impfungen" fast ausgeschöpft.

Für staatliche Empfehlungen braucht ein pU noch nicht mal nachweisen das eine Erkrankung verhindert wird.

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Kommentare

  • Ich (Samstag, 27. Februar 2021 22:27)

    Es ist und bleibt für die Kinder und Eltern aus Leipzig ein Segen,dass Sie endlich aufhören müssten. Sie regen sich über das Imofen und den Verdienst auf? Wie viele Chipkarten haben Sie denn jedes Quartal eingelesen und keine Leistung erbracht. Erinnern Sie sich auch daran. Sie sind einfach krank im.Kopf.

  • Fam. Hofmann (Montag, 22. März 2021 14:05)

    Wir finden es schade, dass Sie als Kinderarzt aufhören mussten und wünschen Ihnen für die Zukunft alles erdenklich Gute. Ihr Nachfolger behandelt leider keine ungeimpften Kinder mehr, sodass wir auf der Suche nach einer Alternative sind.

  • Roland Nitz (Donnerstag, 01. April 2021 16:44)

    @Ich: Ist Ihre Behauptung, dass Herr Braun Leistungen abgerechnet hat, die er nicht erbracht hat nachweisbar?
    Gruß R. Nitz

  • Ich (Mittwoch, 21. April 2021 21:18)

    @R.Nitz. Ist es und wird derzeit seitens der KV Sachsen auchintenaiv geprüft. Ebenso wird sich Herr Braun für die Ausstellung falscher Impfunfähigkeitsbescheinigungen verantworten müssen.

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